Es ist wieder die Zeit des Jahres: Die Brutsaison hat begonnen. Während der Brutsaison werden in Naturschutzgebieten viele junge Tiere geboren. Diese Jungen sind empfindlich und benötigen Ruhe und Raum, um heranwachsen zu können. Menschliches Verhalten kann diese Ruhe oft unbewusst stören. Naturorganisationen, wichtige Partner in vielen Nationalparks, möchten zusammen mit Besuchern jungen Tieren die bestmöglichen Chancen für einen guten Start ins Leben geben. Mit dem Aufruf "Schützt die Jungen" bitten sie Wanderer, Radfahrer, Hundebesitzer und Wassersportler gerade in der Brutsaison, bewusst und sorgfältig mit der Natur und den dort lebenden Tieren umzugehen. Hilfst du mit und schützt du die Jungen? 

Auf Tiere in der Brutsaison Rücksicht nehmen bedeutet: auf den Wegen bleiben, Hunde an der Leine führen, Abstand zu Ufern halten und langsam fahren. Das bietet Vögeln, aber auch Säugetieren wie Rehen und Hasen, Ruhe. So tragen Erholungssuchende zur Schaffung von Raum für neues Leben in der niederländischen Natur bei.

Brutsaison

Die Brutsaison dauert vom 15. März bis zum 15. Juli. Ab dem frühen Frühjahr suchen viele Tiere ihren Partner, bauen Nester, legen Eier und bekommen Junge. Vögel und Wildtiere sind in dieser Zeit mit ihren Jungen besonders empfindlich und störanfällig. In dieser Zeit brüten die meisten Vogelarten. Einige Arten beginnen früher, wie der Graureiher und der Waldkauz, und einige Arten brüten sogar länger, wie einige Singvögel. Deshalb ist es wichtig, auch außerhalb dieser festen Zeit aufmerksam zu sein und Störungen zu vermeiden.

Bewusstseinsbildung

"Schützt die Jungen" baut auf der vorherigen Brutsaison-Kampagne der gemeinsamen Naturorganisationen auf und macht Besucher von Naturschutzgebieten darauf aufmerksam, was sie tun können, um jungen Tieren zu helfen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass die Natur während der Brutsaison ein sicherer Ort für junges Leben bleibt. Die Kampagne "Schützt die Jungen" ist eine Initiative von Staatsbosbeheer, Natuurmonumenten und LandschappenNL und wird finanziell unterstützt von Collectief Natuurinclusief und kommunikativ von Provinzen, Naturorganisationen, Erholungsschappen, Nationalparks, Tourismus- und Freizeitbranche, Benutzergruppen und anderen Organisationen.