Der Pilot mit einer freiwilligen ‚Fahrabgabe‘ im Nationalpark De Biesbosch wird dieses Jahr fortgesetzt und auf mehrere Gemeinden ausgeweitet. Die Initiative der Stiftung Biesbosch Vaantje zeigt, wie zusätzliche Finanzierung für Natur und Einrichtungen organisiert werden kann, mit Beteiligung von Nutzern und Behörden.

Der Versuch startete 2025 in Drimmelen und wurde inzwischen auf Altena, Dordrecht, Geertruidenberg und Oosterhout ausgeweitet. Wassersportler und Erholungssuchende können ein Vaantje erwerben. Die Erlöse kommen vollständig Projekten im Nationalpark De Biesbosch zugute, wie Anlege- und Abmöglichkeiten.

Zusammenarbeit

Die Stiftung verwaltet alle Erlöse und verwendet sie vollständig für Abmeerprojekte. Die teilnehmenden Gemeinden sorgen für die Finanzierung der Stiftungskosten. Staatsbosbeheer bezahlt in diesem Pilotjahr Forschungskosten und Genehmigungen. Der Pilot zeigt, dass ein freiwilliger Beitrag als zusätzliche Finanzierungsquelle funktionieren kann, sofern klare Vereinbarungen über Verwaltung und Verwendung getroffen wurden. Auch erweist sich die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Parteien als wichtige Voraussetzung für Umsetzung und Kontinuität.

Weiterentwicklung

Mit dem Ziel, die Teilnehmerzahl zu erhöhen und die Einnahmen zu steigern, arbeiten die Parteien an der Weiterentwicklung dieses Modells. Die Stiftung will die Zahl der verkauften Vaantjes im Vergleich zu über 300 im Jahr 2025 verdoppeln und strebt dieses Jahr mindestens 75.000 Euro an Einnahmen an.

Mehr Informationen

Mehr Informationen sind auf der Website biesboschvaantje.nl zu finden.